Konsumauszeit | Tagebuch

Gedanken zur #Konsumauszeit – Fazit

29. November 2017

Nun ist der November schon fast rum und damit endet auch die Konsumauszeit. Wie ist es bei mir gelaufen? So la la. Meine Social-Media-Auszeit beschränkte sich ja nur auf ein paar Tage. Da ich beruflich mit Social Media zu tun habe, war es doch einfach zu schwer komplett auszusteigen. Schon beim Betreuen unserer Facebook-Seite ging es los: Denn ohne den eigenen Account zu nutzen, geht da gar nichts. Und gerade wenn ich abends keine Lust auf Buch oder Film hatte, war es einfach zu verlockend, ein bisschen auf Twitter und Co. mitzulesen.  Aber ich habe mich trotzdem in der Zeit mit meinem Umgang mit Sozialen Medien beschäftigt und ein Vorteil hat das Smartphone eben auch: Es gibt sehr coole Meditations-Apps, die ich nun immer öfter nutze, um abends abzuschalten. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Da der November für mich der Monat ist, in dem ich Kleinigkeiten für den Adventskalender von Herrn Cookie sammle, Weihnachtsgeschenke besorge und ich mir auch immer gerne Adventspäckchen für Freunde überlege, fühlt sich die Konsumauszeit gar nicht wirklich danach an. Dabei habe ich für mich wirklich in letzter Zeit nichts außer der Reihe gekauft. Nur die Stola aus dem Second-Hand-Laden, ich berichtete, und da meine Schuhe komplett kaputt waren, hat meine Mutter mir beim Stadtbummel ein paar neue geschenkt, in die ich mich so verliebt hatte. Und eine hübsche Weihnachtstasse für meine neue Wohnung durfte mit, aus der ich gerade trinke und über die ich mich total freue.

Unterwegs war ich auf jeden Fall ganz eisern. Ich neige dazu, mir am Bahnhof schnell mal Brötchen und Kaffee zu kaufen. Gerade aus Langeweile, wenn ich länger irgendwo warten muss. Und ich bin recht viel auf Bahnhöfen unterwegs … aber auch das habe ich wirklich komplett eingeschränkt. Ebenfalls verlockend an Bahnhöfen: Die Zeitschriften-Stände. Aber seit einer der letzten Konsumauszeiten kaufe ich eigentlich überhaupt keine Zeitschriften mehr. Und ich bin echt oft in Versuchung gekommen. Immer öfter lautet meine Antwort an mich selber „Nö.“, wenn ich mich frage: „Brauche ich das jetzt wirklich und kaufe ich das jetzt?“ und das ist mir in den letzten Wochen mal wieder total bewusst geworden.

Dann war ich sehr oft kurz davor, mir Musik zu kaufen. Das mache ich inzwischen eh nur noch digital, weil ich keinen CD-Player mehr habe. Im November war ich auf einem Marilyn Manson-Konzert und so gerne hätte ich auch sein neues Album. Ich höre es aber nun einfach immer mal wieder auf Spotify. Da kommt zwar immer mal wieder Werbung in der kostenloses Version und ich kann es nicht offline hören, aber so geht es erst mal. Genau so mit den The Long Losts, die ich neu entdeckt habe. Ich werde mal schauen, wie sehr ich beide auch in 1, 2 Monaten noch höre und vielleicht kaufe ich mir dann mal ein Album.

Wie geht es weiter?

Im Dezember steht der Umzug in meine eigene kleine Wohnung in Hamburg an und meine Güte, wir reden gar nicht erst über die Hamburger Mieten; dass das total absurd ist, wissen wir ja alle … Nachdem ich immer wieder kurze Herzaussetzer habe, gefolgt von „ICH KANN MIR DAS ALLES GAR NICHT LEISTEN!!!“, tat die Konsumauszeit auch deshalb gut, weil ich mal wieder gemerkt habe, wie viel ich WIRKLICH zum Leben brauche. Außerdem werde ich einen kleinen Gefrierschrank haben und freue mich schon total drauf, dass ich ganz viel vorkochen und einfrieren kann und sich auch so sicher noch mal mein Konsum verändert, was Fertigkrams angeht (in der WG hier koche ich leider absolut  gar nicht gerne, mache quasi nur warm und das nervt mich mega).

Es ist also alles noch im Wandel und die Konsumauszeit war auch dieses Jahr wieder wichtig für mich, um mal wieder nachzujustieren.

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