Mischmasch

Ich liebe Patreon

17. August 2015

Vor einiger Zeit ist Kickstarter zu einer gefragten Finanzierungsmethode für kreative Projekte oder Start-Ups geworden. Wer für die Umsetzung eines bestimmten Zieles Geld benötigt, kann sein Projekt hier vorstellen und mit etwas Glück gibt es viele, viele Menschen, die das toll finden und ein bisschen Geld dazu geben. Kommt am Ende der Deadline genug zusammen, ist das Projekt finanziert und kann umgesetzt werden.

Neben Kickstarter und Co. gibt es noch eine andere tolle Methode, Menschen mit Ideen zu unterstützen: Patreon. Im Gegensatz zu Kickstarter gibt es bei Patreon kein Start- und Enddatum, sondern die Finanzierung läuft stetig weiter – kann aber natürlich jederzeit wieder gestoppt werden. Man gibt hier nicht unbedingt Geld, damit ein bestimmtes Projekt umgesetzt werden kann, sondern „spendet“ regelmäßig an Künstlerinnen, Künstler & Co., die tolle Sachen erschaffen. Man kann es auch als eine Art Trinkgeld betrachten. Das kann monatlich passieren oder pro Sache und wie viel man gibt, kann man natürlich selber entscheiden. Die meisten Möglichkeiten beginnen bei 1 Dollar und zum Ende hin ist alles offen. Ja, bisher ist die einzige Währung US-Dollar. Und ähnlich wie bei Kickstarter kann man kleine Goodies bekommen, je nachdem, wie viel man spendet. Ein netter Nebeneffekt.

Im Gegenzug bekommt man Zugang zu einer Patreon-Seite, zu der KünstlerIn und SpenderInnen Zugriff haben und dort kann man sich austauschen. Viele nutzen diesen Bereich, um die „Fans“ zu aktuellen Projekten auf dem Laufenden zu halten, um nach deren Meinungen zu fragen oder um einfach mal ein bisschen Privates loszuwerden, was sonst nirgends hin passt.

Patreon im Video erklärt.


Ich habe mich inzwischen ein bisschen sehr in Patreon verliebt. Ich mag es total, dass man hier einen Blick hinter die Kulissen werfen kann und viele die Plattform wirklich nutzen, um in Dialog mit ihren Spenderinnen und Spendern zu treten. Natürlich kann ich überall gar nicht so viel geben, wie ich von Herzen gerne möchte, aber es ist schön, so den Menschen, die meine Lieblingsanlaufstellen im Netz schaffen, zu zeigen, dass ich ihre Arbeit schätze und toll finde – und dass sie damit bitte nie, nie, nie aufhören sollen. Und bei tollen Webseiten, YouTube-Videos und Podcasts, die umsonst verfügbar sind, finde ich es schön, so DANKE zu sagen und etwas zurückgeben zu können.

Nutzt ihr Patreon auch? Wenn ja: Wen unterstützt ihr da und warum?

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