Life in a Week/Month

Life in a Month – August 2018

2. September 2018

Gelesenes:

Ich habe endlich „Ghostsitter. Geister geerbt” von Tommy Krappweis gelesen, das ich im Juni beim Flohmarkt der Rocket Beans gekauft hatte. Das Buch hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich unbedingt auch die nächsten Teile lesen möchte, sollten sie mir mal in die Hände fallen (hey Flohmärkte, do your thing!). Da geht es um den Jungen Tom, der sehr überraschend eine Geisterbahn als Erbe erhält. Er ist zunächst verwundert, dass es auch andere auf diese Geisterbahn abgesehen haben, weil sie auf den ersten Blick ziemlich verfallen aussieht. Doch dann lernt er ihre „Bewohner“ kennen, die er allesamt mitgeerbt hat: Richtig echte Gruselgestalten, wie ein Vampir, ein Werwolf, ein Zombie, ein Gespenst … Ich möchte mehr bitte, danke! PS. Das Hörspiel dazu ist auch zu empfehlen.

Dann gönnte ich mir, schon ein bisschen als frühes Geburtstagsgeschenk für mich, zwei Matt Haig-Bücher: „Notes On a Nervous Planet“ und „Reasons to Stay Alive“. Letzteres hatte ich schon mal als Hörbuch gehört, als es bei mir genau ins Schwarze traf und ich wollte es immer noch einmal als Buch lesen. Sowohl das als auch der Nachfolger „Notes…“ bestehen aus kurzen Kapiteln und Gedanken, so dass man immer wieder drin lesen kann und das finde ich super. In „Notes…“ geht es darum, wie wir in der digitalen Welt, in der wir – besonders als NutzerInnen von Social Media – nicht den Verstand verlieren, obwohl wir ständig mit Informationen bombardiert werden. Es ist ein ebenfalls schönes Buch und ein logischer Nachfolger zu „Reasons…“, in dem Matt Haig von seiner Depression und seiner Angststörung erzählt. Es kommt aber für mich nicht ganz an den Vorgänger heran.

Beendet habe ich im August auch mein liebstes „Kaffeetisch-Buch“, nämlich „The Art of Gothic“ von Natasha Scharf. Ein Buch in dem ich richtig gerne geschmökert habe. Hier findet man alles, was das gruftige Herz höher schlagen lässt.

Dass es signiert ist, merke ich erst Zuhause ...

 

Gesehenes:

Unter anderem habe ich die Serie „Please Like Me“ angefangen. Hier geht es um den homosexuellen Josh, um seine WG, seine depressive Mutter … und Hannah Gadsby spielt mit (♥). Die erste Staffel fand ich so lala, die zweite wiederum gefällt mir richtig gut. Kann man mal reinsehen. Und hey, Hannah Gadsby kennt inzwischen ja wohl jeder und ihre großartige Show „Nanette“. Wenn nicht: Unbedingt. Ansehen!!

 

Gespieltes:

Auf dem Nintendo DS spiele ich im Moment „Fantasy Life“, wo man in einer riesigen Welt alles erkunden kann, Berufe erlernt und Aufgaben erfüllt. Ein total schönes Spiel zum Berieseln lassen.

Permanent auf meinem Tisch lag „Sherlock Holmes Consulting Detective“ und zwar der Teil „Jack the Ripper & West End Adventures“. Wer die Sherlock Holmes-Spiele nicht kennt: Sie bestehen quasi nur aus Text. In der Box sind verschiedene Fälle, die man spielen kann. Es gibt zu jedem ein kleines Heft, in dem die Geschichte steht, dann gibt es einen London-Stadtplan, eine Zeitung vom aktuellen Tag und ein Register mit Namen. Man liest erst den Fall und „geht“ dann auf eigene Faust „los“ und „befragt“ Leute. Möchte man den Menschen befragen, der beispielsweise die Leiche gefunden hat, sucht man im Register den Namen raus, bekommt eine Art Chiffre, die man dann im Fall-Heft aufschlägt und dort steht dann, was dieser jemand uns erzählt. Man kann aber auch Orte im Stadtplan aufsuchen, das funktioniert genauso, und gucken, was man dort erfährt. So hangelt man sich von Hinweis zu Hinweis und wie man vorgeht kann man komplett selbst entscheiden. Ein sehr anspruchsvolles Spiel, in das man sich aber so schön vertiefen kann. Ich liebe es sehr! [Dazu dann eine schöne YouTube-Playlist mit Sherlock Holmes-/Viktorianisches London-Ambience laufen lassen. Top!]

VR! Ich habe zum ersten mal VR gespielt und war unter anderem im Hacker Hostel meiner geliebten Serie „Silicon Valley“, wo ich kleine Minispiele spielen musste. Woah, das war so toll!!

Außerdem haben wir das neue Escape-Spiel „iDventure“ gespielt. „Das Feuer in Adlerstein“ ist ein Krimispiel, bei dem man im wahrsten Sinne des Wortes eine Box mit Beweisen und Infos zu einem Fall erhält und alles richtig kombinieren muss, um herauszufinden, was genau passiert ist und wer der Täter oder die Täterin ist. Ich war erst recht skeptisch, weil ich lieber Escape-Spiele mag, in der man ein bisschen „geführt“ wird und von Rätsel zu Rätsel kommt. Hier hat man halt direkt alles zur Verfügung und muss selbst herausfinden, was wie in Verbindung steht. Und es funktioniert wirklich richtig gut! Wer es mal ausprobieren möchte (Hamburg, ich sehe dich an): Ein Exemplar steht im Hamburger Brettspiel-Café „Würfel & Zucker“, nämlich genau das, was auch wir testen durften.

Sherlock Holmes Consulting Detective

iDventure. Die Box kommt recht unscheinbar daher. Wird aber bald bei Asmodee erscheinen und bekommt dann auch ein schickes Äußeres 😉

 

Was sonst noch geschah:

Der August startete mit dem Christopher Street Day in Hamburg. Es ist tatsächlich 16/17 Jahre her, dass ich das letzte Mal auf einem CSD war. Oje. Umso mehr ein Grund, endlich mal wieder hinzugehen. Gemeinsam mit rotköpfchen war es ein wirklich schöner Tag mit so vielen fröhlichen Menschen, die Spaß hatten und ganz viel Glitzer. Es war zwischendurch wahnsinnig schwer vorstellbar, dass während hier einfach alle miteinander demonstrierten und feierten und selbst die Feuerwehr mittanzte, trotzdem noch überall so viel Intoleranz auf der Welt vor sich hin brodelt. Seufz.

Dann war ich mal wieder in Rostock. Eigentlich wollten wir an einem Tag nach Warnemünde an den Strand, aber a) war da gerade Hanse Sail und der Strand vor lauter Menschen nicht zu sehen und b) war es der erste kalte Regentag seit gefühlt 254 Jahren. Aber wenigstens ein Besuch im Vegangster war drin und es gab leckere vegane Burger.

Ich habe eine neue Fußmatte!! Und fand in der Halloween-Ecke im TK Maxx ein Raben-auf-Schädel-Dingsi, wonach ich in der Art schon immer suchte und es musste leider mit … Ich hoffe ich bleibe bei restlichen Halloween-Dingen dann standhaft.

Im Vegangster

Es ist quasi unfotografierbar ...

 

Und nun: Hallo September!

 

 

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