Life in a Week/Month

Life in a Month – Januar 2019

3. Februar 2019

So, der erste Monat des Jahres wäre geschafft. Und es lief bisher eigentlich alles ziemlich gut. So kann es weitergehen! Gestartet bin ich in das Jahr mit einem neuen Kalender, dem Ein guter Plan. Das ist ein Achtsamkeitskalender ohne esoterisches Geschwurbel. Hier kann man für jeden Tag festhalten, wie der Stresslevel war, ob man genug Wasser getrunken hat, sich genug bewegt hat etc. und ein Teil des Kalenders ist voller kleiner „Aufgaben“ zum Ausfüllen, mit denen man sehen kann, wie man ins Jahr gestartet ist, was man so an kleinen und großen Zielen hat und sowas. Ich liebe ihn auf jeden Fall und bisher leistet er mir treue Dienste.

In dem Kalender kann man auch persönliche Gewohnheiten verfolgen und „tracken“, wie oft man diese Dinge geschafft hat. Bei mir war das im Januar zum Beispiel: Mindestens 20 Seiten pro Tag lesen, keinen Alkohol trinken und Yoga machen. Und das lief alles sogar ziemlich gut! Vor allem der Yoga-Teil macht mir mehr Spaß, als ich dachte. Begleitet werde ich dabei von Yoga with Adriene – und ich liebe diesen YouTube-Channel inzwischen! Daher starte ich in den Februar nun mit einer ihrer 30 Tage Yoga-Challenges. Ich hoffe, ich schaff es weiterhin regelmäßig dabei zu bleiben.

Gelesenes:

Ich habe im Januar direkt fünf Bücher gelesen, merke ich gerade. Wow. Den Anfang machte Street Kid von Jimmy Kelly. Ja genau, der von der Kelly Family. Kleines Geständnis: Ich war als Mini-Cookie mega in Jimmy verknallt, während alle um mich herum nur Paddy und Angelo angehimmelt haben. Jimmy hat nach der großen Karriere dann wieder mit der Straßenmusik angefangen und schreibt hier über all die Geschichten, die er dabei so erlebt hat. Es war ziemlich unterhaltsam.

Encyclopedia Gothica von Liisa Ladouceur wurde auch gelesen. Eine, ja ha!, Enzyklopädie rund um Gothic-Themen. War teilweise sehr lustig und nimmt sich nicht zu ernst. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es in eins durchlese, aber so ist es dann passiert.

Constable & Toop von Gareth P. Jones ist ein Jugendbuch über Geister, spielt im viktorianischen London und eine Geisterbehörde gibt’s auch. War mir zwischenzeitlich etwas zu verworren, die Atmosphäre war aber ziemlich toll.

Dann kam Fragen Sie Ihren Bestatter von Caitlin Doughty. Caitlin ist Bestatterin und hat einen eigenen, ziemlich bekannten YouTube-Channel: Ask a Mortician. Den schaue ich im Moment total gerne und daher wollte ich mal was von ihr lesen. In diesem Buch erzählt sie, wie sie mit Mitte 20 dazu kam, als Bestatterin zu arbeiten. Sie plaudert darüber, was alles so zu ihrer Arbeit gehört und was eben mit toten Menschen passiert, bis sie beerdigt werden. Sehr faszinierend und Caitlin schreibt einfach super, ich könnte ihr ewig zuhören!

Darauf folgte dann direkt Rest in Pieces von Bess Lovejoy. Eine Sammlung mit Geschichten, was mit berühmten Leichen(teilen) passiert ist.

 

Gesehenes:

Es lief die letzte Staffel von A Series of Unfortunate Events und es war soooo toll! Ich war am Anfang sehr skeptisch, weil ich die Bücher nun mal liebe (siehe mein VFD-Tattoo) und den Film mit Jim Carrey vergöttere. Und das war mit Neil Patrick Harris als Graf Olaf alles erst einmal komisch. Zum Schluss musste ich aber meinen Hut ziehen. Es wurden so viele Details sehr entzückend eingebaut und vor allem werden ein paar Fragen beantwortet, die nach dem letzten Teil der Bücher noch offen blieben. Danke dafür. Es war wundervoll <3

Dann haben wir The Last Laugh auf Netflix gesehen. Ich hatte mich auf eine süße Geschichte mit Chevy Chase und Richard Dreyfuss gefreut, war dann aber ziemlich unbeeindruckt. Vor allem die Schnittfehler waren der Horror. Alter! Wir haben uns irgendwann nur noch totgelacht. X hat Brille auf, Schnitt zu Y, Schnitt zurück, X hat keine Brille auf, Schnitt zu Y, Schnitt zurück, X hat Brille auf. So ging das in jeder Szene, mit Brille, mit der Hand irgendwo, die hin und her sprang, mit Sitzhaltungen, die komplett verschieden waren. Horror, echt.

Dann hab ich noch Surviving R. Kelly gesehen. Harter Tobak. Definitiv eine der verstörendsten Doku-Serien, die ich je gesehen habe. Wer es nicht mitbekommen hat: Es geht um R. Kelly und diverse Missbrauchsvorwürfe. Freunde erlebten Hulk-Cookie, wenn sie mich fragten, wie die Serie war.

Und dann war da noch Black Mirror Bandersnatch. Hey ich bin riesiger Fan von Choose your own Adventure-Büchern und sowas und ich liebe Black Mirror. Das hier fand ich aber eher so meeeh. Hab es auch nicht wirklich zu Ende geguckt. Vielleicht hab ich noch mal mehr Muße, aber irgendwie hat mich das alles nicht gepackt, weil mir irgendwie die Story abhanden gekommen ist, zwischen all den Entscheidungen, die man treffen kann.

Was sonst noch geschah:

Raschel ist da <3 Es war ein riiiiiesengroßer Schritt für mich, aber ich habe mich endlich, endlich getraut und mir ein Gespenster-Tattoo über meinen Ellenbogen stechen lassen. Danke liebe FranziBlau <3 Raschel heißt es, weil ich in letzter Zeit so oft an „Raschel, das Schlossgespenst“ denken musste, ein Kinderbuch aus den 1970ern, das mit meine Mutter mal „vererbt“ hat. Die liebe Anni hat Raschel und mich dann direkt gezeichnet und ich schmelze dahin! <3

Es gab einen sehr schönen Ausflug nach Kiel. Wir haben den absoluten Sonnen-Wintertag erwischt und sind den ganzen Tag am Wasser spazieren gegangen. Es war soo toll. Davon gerne mehr in 2019.

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  1. So ein schöner Monats-Rückblick! Und ich habe die Gelegenheit genutzt, mir gleich noch den Tattoo-Rückblick von 2017 durchzulesen. Und jetzt hab ich Lust, auch wieder einen Monatsrückblick zu schreiben. Und ich hoffe wir machen noch viele Ausflüge mehr 2019 <3

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