Life in a Week/Month

Life in a Month – Februar 2018

3. März 2018

Da ich in letzter Zeit viel zu selten zu meinen Wochenrückblicken komme, versuche ich es jetzt einfach mit Monatsrückblicken. Ha! Also kommt hier der Februar-Rückblick 2018:

Gelesenes:

Nach ein paar Gänsehaut-Büchern von R. L. Stine war im Februar noch die Biographie von Sherlock Holmes von Nick Rennison dran. Biografie? Ja, Nick Rennison hat an einer fiktiven Biografie des fiktiven Charakters gearbeitet. Dabei friemelt er jeden Fetzen Information aus den Sherlock Holmes-Geschichten und erschafft daraus einen Lebenslauf. Der Roman ist sehr dicht mit Infos, so dass ich manchmal das Gefühl hatte, ein Geschichtsbuch zu lesen. Und immer wieder erwähnt er Personen und Ereignisse, bei denen man erst mal recherchieren möchte, ob sie ebenfalls ausgedacht sind oder ob er da gerade wieder Fiktion mit Realität vermischt. Daher war die Biografie weniger leichte Kost als gedacht, aber trotzdem eine Empfehlung für Holmes-Fans, die bestenfalls auch schon viele Geschichten kennen.

Nick Rennison - Sherlock Holmes. Die unautorisierte Biographie

Gesehenes:

Im Februar lief unter anderem „Hail, Caesar!“, der mir aber nicht weiter im Gedächtnis geblieben ist. Und dann haben wir auch noch „Mute“ auf Netflix gesehen, den ich eigentlich ganz cool fand. Die Story ist allerdings total mau, mich hat die ganze Atmosphäre beeindruckt. Und gesehen haben wir den Horrorfilm „The Ritual“, ebenfalls auf Netflix. Für einen Horrorfilm hat der mir ziemlich gut gefallen! Wer atmosphärische Filme in düsteren Wäldern mag und zum Beispiel „The Witch“ mochte, kann definitiv mal einen Blick rein werfen.

Gespieltes:

Im Februar startete unsere „Charterstone“-Spielrunde mit Daniela und Heiko vom Blog Teekesselchen. „Charterstone“ ist ein Legacy-Spiel, das sich beim Spielen ständig und dauerhaft verändert. Immer wieder kommen neue Charaktere und Karten dazu und das ist in diesem Spiel wirklich ziemlich schön umgesetzt. Um das Legacy-Prinzip herum ist es ein sehr süßes Workerplacement-Spiel. Ich freue mich schon total auf die nächsten Runden und bin so gespannt, was noch alles so passiert.

Außerdem gespielt haben wir endlich „Kitchen Rush“, das ich im letzten Jahr gekickstartert hatte. Das ist ein schönes chaotisches Spiel, das sehr an das PC-Spiel „Overcooked“ erinnert, wo alle in einer Küche rumwuseln und gleichzeitig versuchen Gerichte für die Gäste zu kochen. Sehr hektisch, sehr spaßig!

Noch ein Kickstarter-Spiel war „Dinosaur Island“. Oh ich liebe es! Da baut jeder Spieler seinen eigenen Dino-Park mit eigenen Dino-Züchtungen. Jurassic Park lässt grüßen. Dabei muss man immer aufpassen, dass im Park die Sicherheit hoch genug ist, damit keine Besucher gefressen werden und gleichzeitig muss aber auch die Attraktivität möglichst viele Menschen anziehen – was natürlich vor allem mit den richtig gefährlichen Dinos erreicht wird. Dazu fällt das Spiel mit seinem neon-80s-Look total auf. Ich finde es großartig!

Dann war im Februar noch das neuste EXIT-Spiel „Die unheimliche Villa“ dran. Wieder ein gruseliges Setting ganz nach meinem Geschmack! Bitte mehr davon 🙂

Was sonst noch geschah:

Der Februar startete mit einem richtig coolen Konzert: Ich sah am 1. Februar eine meiner Lieblingsbands, „Electric Six“, zum ersten Mal live. Sie traten im kleinen Monkeys Music Club in Hamburg auf und das war ein richtiges kleines Club-Konzert: Egal wo man stand, eigentlich stand man immer direkt vor der Bühne. Gespielt wurden mehr als 20 Songs, die Auswahl war großartig, Dick Valentine extrem amüsant und nach dem Konzert stieg er von der Bühne, gab einigen Leuten die Hand und stand plötzlich vor mir und umarmte mich. 10/10, vielleicht das beste Konzert ever!

Zwei Wochen später ging es dann zu guten Freunden nach Kiel, wo wir die Lesung von Dennis Gastmann besuchten. Seine (oftmals Reise-)Bücher lese ich sehr gerne und dieses Mal widmete er sich dem Thema Japan, das er mit seiner halbjapanischen Frau auf der Hochzeitsreise besuchte. Ein gemütlicher Abend, der mich daran erinnerte, dass ich unbedingt wieder mehr Lesungen besuchen möchte.

Dann kam im Februar noch das LEGO Disney Schloss zu mir und die meisten Abende waren geprägt vom Lego-Bau.

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