Unterwegs

London, Baby!

3. August 2014

Cookie in London Teil 2

Von unserem Monty-Python-Highlight in London hatte ich ja schon berichtet, wir haben aber ja natürlich auch sonst noch ganz viel gesehen. Was alles? Das alles:

Am Freitag sind wir in London angekommen. Da unser Hotel in der Commercial Street liegt, konnten wir nach dem Einchecken per Fußmarsch runter zur Themse, zum Tower und zur Tower Bridge bis zur Millennium Bridge. Südlich der Themse sind wir dann einfach ein bisschen spazieren gegangen und haben uns die Londoner Party People angeguckt.

Das obligatorische Touri-Foto
Das obligatorische Touri-Foto
Spot the Cookie
Spot the Cookie
Bücher-Bänke!
Bücher-Bänke!

Samstag war ja dann ja der große Tag, an dem ich schon vor dem Weckerklingeln freudig aus dem Bett gesprungen bin: Monty Python Live! Wir hatten aber bis dahin auch noch was anderes Tolles vor. In der „falschen“ Baker Street, der North Gower Street, in der das BBC „Sherlock“ gedreht wird, sollte es an dem Tag einen Weltrekordversuch geben mit den meisten als Sherlock Holmes verkleideten Menschen. Und dort wollten wir uns mit Markus treffen, der schon am Abend vorher in der Python-Liveshow war.
Wir waren viel zu früh da, weil wir einfach zu aufgekratzt waren und nicht länger schlafen konnten/wollten, daher haben wir uns im Bistro „Speedy’s“ (bekannt aus der Serie „Sherlock“ ;-)) erstmal ein echtes englisches Frühstück gegönnt. War ganz witzig, weil in dem winzigen Laden 3 oder 4 Kellerinnen rumliefen plus Chef. Es war schon recht chaotisch, um es vorsichtig auszudrücken. Und natürlich war der ganze Laden voller Fotos mit den Darstellern der Serie. Danach wurde Markus eingesammelt. Die wenigen verkleideten Sherlocks, die ebenfalls im „Speedy’s“ frühstückten, waren dann aber schnell verschwunden und vom Weltrekordversuch keine Spur (später haben wir dann herausgefunden, dass sie an einer anderen Ecke der Straße am University College London waren…). Naja.

Wir haben uns dann weiter auf den Weg gemacht zur echten Baker Street und in den Sherlock-Holmes-Shop. Danach ging es weiter zu Hamleys. Yeah! Spielzeug!! Und nach der totalen Reizüberflutung ging es weiter zum Merchandise-SciFi-Film-Fan-Shop „Forbidden Planet“, in der sich meine beiden Herzmenschen erst mal auf die Doctor-Who-Ecke gestürzt haben. Ich habe mich mit den Käufen sehr zurück gehalten, nur bei „Fortunately, the Milk“ von Neil Gaiman wurde ich schwach. Ja, eine sehr tolle Bücher- und Comicabteilung gibt es dort auch. Wer nach London fährt und Fanboy- oder -girl ist, muss „Forbidden Planet“ unbedingt einen Besuch abstatten! Wir sind dann noch etwas rumgelaufen und irgendwann in Covent Garden gelandet. Leider viel zu voll, an einem sonnigen Samstag. Oach. Aber das war auch alles nicht so schlimm, denn langsam mussten wir eh zurück zum Hotel und uns fertig machen für unseren Monty-Python-Abend. Aber das kennt ihr ja schon alles.

Frühstück im Speedy's
Frühstück im Speedy’s
Stofftiere zum Selberbauen im Hamleys.
Stofftiere zum Selberbauen im Hamleys.
Die Doctor-Who-Abteilung im "Forbidden Planet"
Die Doctor-Who-Abteilung im “Forbidden Planet”
Covent Garden
Covent Garden

Sonntags sind wir dann erstmal zur Tardis gefahren (die steht außen an der Tube Station Earl’s Court). Und dann weiter Richtung Royal Albert Hall, wo wir unterwegs Jesus getroffen haben. Den Rest des Tages haben wir in dann in den Parks rund um den Buckingham Palace verbracht und uns gefreut, dass wir einfach mal irgendwo sitzen konnten und ein wenig Ruhe hatten. Nachmittags haben wir uns noch mit einer Freundin aus Wien getroffen, die ich aus dem Studium in England kannte, und die mittlerweile wieder dort lebt und arbeitet. Und abends ging es dann zum London Walk: Wir wollten unbedingt die Jack-the-Ripper-Tour mitmachen. Praktisch, dass die Schauplätze eh alle um unser Hotel herum liegen. So sind wir nach einer interessanten Tour wieder direkt vor unserem Zuhause gelandet und konnten gleich KO ins Bett fallen. So mag ich das!

London, Baby!
London, Baby!
Meet a Mormon
Meet a Mormon
You can ring my...
You can ring my…

Am Montag ging es dann erst zum Leadenhall Market.  Eine alte Markthalle, die noch schön alt viktorianisch aussieht. Und dann ging es weiter zur Kulisse der Serie „Black Books“ und schließlich nach Camden. Dort haben wir ewig durch die Second-Hand-Läden gestöbert, lecker gegessen und den Tag genossen. Camden ist ja nie verkehrt. Und da wir beide das Viktorianische Zeitalter so lieben und unser London-Trip schon fast ein viktorianisches Motto hatte, haben wir uns dann ganz spontan dazu entschieden in so einem Fotostudio Viktorianische Fotos von uns machen zu lassen. Teuerster Urlaubskram ever, aber wir hatten so einen großen Spaß dabei! Und die Fotos sind natürlich auch genial geworden.

Ein weiteres Highlight gab es dann abends zu unserem London-Abschied: Wir hatten uns im Voraus für die Schlüsselzeremonie angemeldet und waren dann abends im Tower of London, um den Beefeatern dabei zuzusehen, wie sie traditionell den Tower abschließen. Für mich war es das zweite Mal und ich kann es jedem, der Spaß an den britischen Traditionen hat, nur empfehlen. Man muss sich allerdings per Post vorher zu einem bestimmten Termin anmelden. Wer wissen will wie und wo, darf mich gerne kontaktieren.

Kulisse von Black Books
Kulisse von Black Books
Cola-Pause in einem Hundeklamottenladen in Camden
Cola-Pause in einem Hundeklamottenladen in Camden
Fliegende Bücher im Leadenhall Market
Fliegende Bücher im Leadenhall Market
Kleidershopping in Camden
Kleidershopping in Camden

Den Abend haben wir dann noch an der Themse ausklingen lassen. Natürlich mit Bier und Cider.

Bye bye, London!
Bye bye, London!

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Deutschland – sehr glücklich. 🙂

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